The Million Dollar Hotel (2 DVDs inkl. 200 Min. Bonusmaterial) | Jeremy Davies, Mel Gibson
DVD Filme:
The Million Dollar Hotel (2 DVDs inkl. 200 Min. Bonusmaterial)
Jeremy Davies
,
Mel Gibson
Concorde Video, 2001
Kundenbewertung:
(30 Bewertungen)
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Kauftipp
The
Million
Dollar
Hotel
ist ein romantischer Thriller in der rauhen Welt von Freundschaft, Vertrauen und der alles überwindenden Kraft einer bedingungslosen Liebe vor dem Hintergrund eines Kri
min
alfalles. Das mysteriose Ableben eines Hotelbewohners beflügelt die Fantasie des FBI-Agenten Skinner. Dieser entwickelt eine eigenwillige Strategie, um aus den Aussagen der vielen Verdächtigen die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Ein Käfig voller Narren.
Im
Hotel
kommt es zu einem Todesfall und Polizei Detektiv Skinner beginnt seine Ermittlungen. Das Hotel ist angefüllt mit skurrilen Dauergästen. Die Befragungen führen den Detektiv von einem zum anderen Gast. Ein ständiger Begleiter ist Tom Tom. Ein zu allen freundlicher und hilfsbereiter Jugendlicher. Er war mit dem Toten befreundet und weis, das er Selbstmord begangen hat. Selbstmord ist allerdings ein Ergebnis, das der Vater des Verstorbenen nicht zulässt, es muss einen Schuldigen geben. Auch Skinner hat seine Merkwürdigkeiten. Ihm wurde ein voll funktionieren Arm am Rücken amputiert und er trägt ein Stahlkorsett. Die Ermittlungen führen zu dem Ergebnis Selbstmord, aber es muss halt einen Schuldigen geben. Letztendlich begeht Tom Tom Selbstmord vom Dach des Hotel und verschafft damit allen Bewohnern ihren Seelenfrieden wieder.
Der Film ist ein Panoptikum interessanter Gestalten. Die Ermittlungen führen den Zuschauer durch das pittoreske Gebäude. Überraschende Verrücktheiten gibt es hier in jeder Ecke zu finden und machen die Geschichte unterhaltsam.
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Großes Kino
In einer Zeit, in der viele Filmkonsumenten einen Film als langweilig abtun, wenn er nicht 5 Szenenschnitte pro Sekunde und ordentlich Action hat, sind Meisterwerke wie "The
Million
Dollar
Hotel
" selten geworden. Ein Film auf den man sich einlassen muss, der einen dann aber mit einer teilweise geradezu unglaublichen Intensität gefangen nimmt. Bildsprache und Musik sind schlicht ganz großes Kino. Es ist ein echter Wim Wenders Film. Zur Handlung muss ich hier nicht viel sagen, haben schon genug andere ausführlich beschrieben.
Hinweisen möchte ich vielmehr auf die grandiose Extra DVD. Im Grunde ist die allein schon den Kaufpreis wert. Das Filmtagebuch von Wim Wenders ist ein vielschichtiger und authentischer Einblick in den Prozess des Entstehens eines Films, den sich jeder Cineast nicht entgehen lassen sollte.
Erwähnen möchte ich noch die schauspielerische Leistung von Mel Gibson, der eine der schwierigsten Rollen, die man sich denken kann (er selbst sagt, schwieriger als Hamlet) mit einer sehr starken Präsenz und Glaubwürdigkeit ausfüllt.
Fazit: Dieser Film gehört mit seiner feinen Komik der Melancholie und der Intensität von Bild und Musik zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.
5 Sterne
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Ein bildgewaltiges Abenteuer von einem Film!
Nicht ganz unberechtigt ist "The
Million
$
Hotel
" von Kritikern der Vorwurf gemacht worden prätentiöses Kunstkino sein zu wollen. Und im Grunde stimmt das auch.
"Million $ Hotel" hat in sich so viele Schwächen wie er Stärken hat und vielleicht ist es ja gerade das, was ihn für mich zu einer meiner ewigen Lieblingsfilme macht.
Die schwelgerisch romantischen Bilder höchster suggestiver Kraft von Phedon Papamichael, die furiose Besetzung des kindlich-liebestollen Pärchens Milla Jovovich und Jeremy Davies, die obskuren Figuren, das mitleidvoll gezeichnete Armen-Millieu, die hervorragende weil unvergessliche Anfangs- und Endsequenz auf dem Dach des Hotels und zuletzt die mal überhaupt nicht nervige Musik von Bono (die er übrigens live vor einer Leinwand performt hat)...all das macht "Million
Dollar
Hotel" zu einem raschhaften Trip, zu einem hoch-poetischen Kiffermärchen, dass einem vor lauter Schönheit den Atmen anhalten lässt.
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Einfühlsam, schräg und brillant!
Regisseur Wim Wenders: "Der Film spielt an einem einzigen Ort, innerhalb eines einzigen Straßenblocks, und handelt von der bedingungslosen Liebe zweier junger Leute."
Der Ort ist das
Million
Dollar
Hotel
in Downtown Los Angeles, Ecke 5th Street/Main, die jungen Leute heißen Tom Tom (Jeremy Davies) und Eloise (Milla Jovovich). Den Film einem Genre zuzuordnen, fällt schwer. Wenders selbst spricht von "Slapstick-Tragödie", wenngleich auch das der Geschichte nur annäherungsweise gerecht wird.
Das Hotel selbst ist eine Parabel für Abstieg und Verfall. Einst logierten Hollywood-Stars und Präsidenten in ihm, heute ist es eine 11-Dollar-Absteige für Gestrandete aller Art, deren Leben ebenso in die Brüche ging wie das Interieur der vormaligen Nobelabsteige.
In Wenders Film wird es von skurrilen Persönlichkeiten wie Dixie, der glaubt, der 5. Beatle zu sein, oder von Geronimo, einem selbsternannten Navajo-Häuptling, bewohnt. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Tom Tom, dem 'Butler der Bettler', der in jedem nur das Gute sieht und ewig Kind geblieben ist. Sein bester Freund, der Teer-Künstler Izzy Goldkiss (Tim Roth), stürzte vom Dach des Hotels. Unfall, Selbstmord, Mord? Das versucht FBI Special Agent Skinner (Mel Gibson) herauszufinden. Um Tom Toms Vertrauen zu gewinnen, führt er ihn mit der verehrten Mitbewohnerin Eloise zusammen. Eine sehr subtile Liebesgeschichte ohne Kitsch und Pathos ist die Folge. Wenders gelang es, diese Zweierbeziehung in all ihrer Schrägheit und Empfindlichkeit zu erzählen. Hut ab!
Die Grundidee zum Film stammt von U2-Frontmann Bono Vox, der während eines Musikvideo-Drehs auf dem Dach des Million Dollar Hotels mit seinem Bandkollegen The Edge eine halsbrecherische Wette abschloss (mehr auf der Extra-DVD). U2 steuerte natürlich auch zum Soundtrack wesentliche musikalische Beiträge (wie z.B. den Song "The Ground Beneath Her Feet" mit einem Cameo von Salman Rushdie!) bei.
Die drei Hauptakteure sind brillant: Jeremy Davies wirkt authentisch, gar nicht überzeichnet, ebenso Milla Jovovich, die zwischen Verletzlichkeit und Stärke facettenreich changiert. Für Mel Gibson war es sicher eine seiner besten Rollen. Der von ihm verkörperte Agent Skinner karikiert sich auf eindrucksvolle Weise selbst: anfangs der supercoole Hightech-Sonderermittler (ständig was von 'Code Blue' flüsternd), dann der einfühlsame Mann mit dem dritten Arm, selbst ein Outcast. Besonders witzige Idee: in einer Nebenrolle spielt - fast nicht wiedererkennbar Bud Cort -, der makabre Junge aus dem 1970er-Klassiker "Harold and Maude".
Das
Bonusmaterial
dauert insgesamt 200
Min
uten (Musik-Video, geschnittene Szenen etc.). Sehr aufschlussreich ist das von Wenders erzählte "One Dollar Diary", ein filmisches Tagebuch über die Dreharbeiten.
Was die Bewertung angeht: Das "Million Dollar Hotel" ist filmisch ganz klar eine Fünfstern-Absteige!!!
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Das besondere Film-Erlebnis
Wenn der Begriff nicht so abgenudelt wäre, müsste man hier wohl von einem
Hotel
voller skurriler Typen und irrer Geschichten sprechen..Ach lassen wir das mal ruhig so stehen :) Dann plötzlich ein Todesfall - war es Mord? Keiner will so recht daran glauben. Nur der Vater des vermeintlichen Opfers ist ein reicher Medienmogul..Ausserdem wird der Tote als Künstler entdeckt und in dem Hotel, wie man sich ja denken kann, jede Menge Staub aufgewirbelt. Eigentlich ist der Krimi nicht das Kernstück des Films, viel wichtiger sind die verschiedenen Personen, welche sehr treffend und witzig charakterisiert werden, es ist teilweise wie in manchen Filmen von David Lynch (wenn der Vergleich erlaubt ist). Am besten hat mir übrigens das verschollene Mitglied der Beatles gefallen.-Solche Typen gibt es ja wirklich. Die Hauptperson Tom Tom wirkt in ihrer ganzen Art schon ein bißchen bizarr, was vielleicht den einen oder anderen etwas nerven könnte, ich finde ihn aber schon sympathisch gezeichnet. Auch in diesem Film gibt es unter anderem eine Parodie auf Macht und Funktionieren von Medien. Schließlich verdient auch noch die Musik besondere Erwähnung, es lohnt sich auch den Film anzuhören. Also ich finde, ein Film, der eine große Palette von Emotionen umspannt, von komisch bis traurig und nachdenklich ist alles dabei und fügt sich zu einem überzeugenden Ganzen.
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