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  In Sorte Diaboli (Ltd. Edition CD+DVD) | Dimmu Borgir
 
 
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In Sorte Diaboli (Ltd. Edition CD+DVD)
Dimmu Borgir

Nuclear Blast (Warner), 2007

Kundenbewertung:(16 Bewertungen)
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IN SORTE DIABOLI + DVD


Leider etwas schwächer als die Vorgänger

Schade, Dimmu Borgir schaffen es leider nicht, an den grandiosen Vorgänger "Death Cult Armageddon" anzuknüpfen. Der Bombastfaktor wurde wieder etwas zurückgeschraubt, aber nach der Zusammenarbeit mit einem Orchester und den ausufernden Arrangements war mehr in der Richtung ja auch nicht mehr möglich.
Dass die Gitarren, wie behauptet, wieder mehr im Vordergrund stehen, finde ich trotzdem nicht und ich erkenne auch nicht mehr Härte im Gegensatz zum vorigen Album, das trotz der orchestralen Elemente teilweise trotzdem sehr schnell und heavy ausgefallen war.
Nach wie vor herrschen komplexe Arrangements vor, durch die man erst mittels mehrerer Durchgänge durchsteigt und schlecht ist sicherlich keines der Stücke - trotzdem will mich das Ganze nicht vollends überzeugen. Irgendwie ist mir dieses Konzeptalbum, in dem es um einen angehenden Priester geht, der Zweifel an der Religion entwickelt, musikalisch nicht abwechslungsreich genug. Nicht nur "Death Cult Armageddon", sondern auch die drei Alben davor - "Puritanical Euphoric Misanthropia", "Spiritual Black Dimensions" und "Enthrone Darkness Triumphant" - sehe ich allesamt als stärker und abwechslungsreicher an.
Hinzu kommt, dass die cleanen Gesangslinien ziemlich uninspiriert herüberkommen.
Außerdem stört mich die erneut seelenlose, klinische Produktion. Gitarren- und Drumsound klingen irgendwie matschig und drücken nicht. Auf den beiden Vorgängern waren die Drums zwar teilweise auch übertrieben getriggert, aber wenigstens knallte das Ganze ordentlich.
Nichtsdestotrotz haben Songs wie der Opener "The Serpentine Offering", "The Sinister Awakening" oder "The Foreshadowing Furnace" natürlich schon ihre Qualität und wie gesagt, mit verschachtelten Arrangements, bei denen es viel zu entdecken gibt, beeindruckt die Band und zeigt, dass sie aus Musikern besteht, die ihr Handwerk verstehen.
Vier Sterne ist mir die Scheibe trotz der angesprochenen Schwächen wert, zu mehr reicht es, wenn man die Band an ihren vorigen Werken misst, aber eben nicht, auch wenn sie nach wie vor im Vergleich zu vielen anderen Combos in ihrem Genre toanangebend ist.



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altbewerte klasse

dimmu borgir haben wieder einen meilenstein im blackmetal gesetzt
mit um veränderter härte und kompromisslosigkeit zeigen sie mehr denn je ihr können man darf sie ruhig die könige des blackmetal nennen
auch die texte haben sehr viel aussagekraft sie zeigen die songqualitäten die die jungs drauf haben kurz um die zukunft des blackmetal ist auf jahre gesichter und gefestigt man kann schon auf den nächsten kracher gespannt sein



Das Album das mich zum Fan machte

Also ich finde das Album einfach durch und durch genial. Insbesondere der Mix aus Melodic Dark Metal und normalen Dark Metal finde ich einfach gelungen. Gleich anfangs bei The Serpentine Offerings die Köre haben mir eine echte Gänsehaut gegeben. Ebenfalls ist der gewohnte Dimmu Borgir Stil erhalten geblieben. Auch die Stimme von Shagrath ist einfach wieder spitze.
Die Papphülle ist auch sehr schön gemacht. Ich selber kann die CD nicht mehr aus dem Radio nehmen.

Danke Dimmu Borgir, ihr seid einfach die besten.

Achso bevor ichs vergesse. KAUFT EUCH DAS TEIL IHR WERDET ES NICHT BEREUEN.


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Eine Symbiose aus Stormblåst und Death Cult Armageddon

Seit wenigen Wochen ist es endlich soweit, die Zeit des Wartens ist vorbei. Nach dem 2003er Überwerk "Death Cult Armageddon" und der Neuauflage von Stormblåst im Jahre 2005 gibt es wieder neuen Stoff der Blackmetal-Könige aus Norwegen. Nachdem die Band in der Vergangenheit Stücke komponiert hat, bei der jedes einzelne seine ganz individuellen Schönheiten und Stärken hatte, gibt es mit "In Sorte Diaboli" das erste Konzeptalbum in der mittlerweile vierzehnjährigen Bandgeschichte Dimmu Borgirs. Silenoz setzte sich damit trotz anfänglicher Zweifel seines Frontmannes Shagrath durch und dass sich das gelohnt hat, belegt gleich der Opener 'The Serpentine Offering', der vielen schon vor Veröffentlichung des kompletten Albums bekannt gewesen sein dürfte. Wie der Soundtrack zu einem großen Filmepos beginnt das Stück und walzt sich dann durch klangliche Eislandschaften, aufgebrochen durch Simens klar gesungenen Refrain, der ein weiteres Mal feine Schauer über den Rücken des Hörers schickt. Die verwendeten Hörner geben den Rest zu einem nordischen Musikhighlight. Wieder mal zeigen Dimmu Borgir, dass sie die einzige Band ihres Genres sind, die auf solch hohem Niveau klangliche Kälte produzieren kann. Musikalisch geht man den Weg von "Death Cult Armageddon" prinzipiell weiter, schraubt die orchestralen Parts allerdings etwas zurück und bietet der Rauheit damit etwas mehr Spielraum, was dazu führt, dass man "In Sorte Diaboli" als eine Mischung aus Stormblåst und dem 2003er Album bezeichnen kann. In 'The Chosen Legacy' keift Shagrath den Titel der CD dann in seinen fiesesten Zügen in das Mikro, ansonsten ist der Song eher Mittelklasse. Inhaltlich geht es bei dem Scheibchen im übrigen um die Suche eines jungen Mannes nach Gott, der sich im Endeffekt aber vom christlichen Begriff des "Guten" abwendet - wie sollte es auch anders sein, aber ein paar Klischées gilt es ja schließlich auch zu erfüllen. Und das machen die Norweger wie alles andere auch auf ganz hohem Niveau. Eine weitere Feingewaltnummer mit Orgel, cleanem Chorus und Marschfaktor hat 'The Sacriligious Scorn'. Der neue Schlagwerker Hellhammer trommelt zwar saftig, schnell und ordentlich, kann seine eigene Marke allerdings nicht wirklich beisteuern und so klingt die Rhythmussektion noch ziemlich genau wie zu Barker-Zeiten. Ein unbedingter Anspieltipp meinerseits ist der vorletzte Song 'The Invaluable Darkness', der für Bandverhältnisse recht fröhlich klingt und im ersten Moment vom Humppa-Feeling her auch gut ein anspruchsvollerer Finntroll-Song hätte sein können. Geil kommt hier auch mal wieder der gesungene Chorus, der für einen schönen Kontrast sorgt. Alles in allem arbeiten Dimmu Borgir noch mit dem, was auf Death Cult Armageddon schon zum Erfolg führte: Das Gänsehaut-Fauchen und die düsteren Spoken-words Shagraths, Simens warmer Gesang, druckvolle, grooveorientierte Riffs, die durch Mustis filigrane Zugaben an den Tasten Weltklasse erreichen. Leider gibt es auf "In Sorte Diaboli" nur acht Stücke plus ein Interludium. Die Bonusversion enthält allerdings noch ein bis zwei weitere Titel, sowie eine DVD, wenn man die Buchversion ergattert. Die Norweger belegen mit dieser Veröffentlichung ein weiteres Mal, dass sie so schnell keiner von ihrem Thron stoßen werden kann.


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Schwierige Aufgabe gelungen

Der Meilenstein "Enthrone Darkness Triumphant" ist jetzt 10 Jahre her, und letztendlich haben sich Dimmu Borgir seither gar nicht so fürchterlich verändert. Als "kommerzieller" betrachte ich das sowieso nicht, eher als mehr Eigenständigkeit, zu der auch ein gewisser symphonischer Einschlag gehört, wie "Death Cult Armageddon" unübertroffen klar machte. Wer BM strikt "old school" will, für den gibt's genug andere Bands, ist doch kein Problem.

Gelungen ist bei "In Sorte Diaboli" das vielleicht nicht tiefsinnige, aber dennoch durchdachte und vor allem gut arrangierte Konzept, das erstens einen spannenden Wechsel aus ruhigeren und derberen Parts ermöglicht und zweitens in 48 min. nichts unnötig streckt. Wie man diese beiden Punkte vermasselt, haben Manowar kürzlich demonstriert. Dimmu Borgir hingegen kommen auf den Punkt und kreieren dabei starke Einzelsongs wie "The Invaluable Darkness" und "The Serpentine Offering", die sich in den Liveset gut einfügen werden.

Die Bonus-DVD enthält im wesentlichen den Videoclip zu letzterem samt Making of, vor allem aber auch ein Making of zum Album, wobei Produzent Nordström ein paar interessante Beispiele für die Arbeitsweise gibt.


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reviews: page 1, 2, 3, 4



Titel / Tracks
The serpentine offering | The chosen legacy | The conspiracy unfolds | The ancestral fever | The sacrilegious scorn | The fallen arises | The sinister awakening | The fundemantal alienation | The unvaluable darkness | The foreshadowing furnace | The serpentine offering (Video Clip) | Making of the album with Dimmu Borgir (Studio Report) | Making of "The serpentine offering" (Video with Dimmu Borgir) | Photogallery | Dimmu Borgir (Mediaplayer)



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